Es begab sich, dass die stachelbeere und ich in einer Lokalität frühstückten, die für ihre Tomatenbutter bekannt war. Ich hatte bis zu diesem Tag noch nie von einer derartigen Spezialität gehört, war aber – wie alle, die diese Butter probierten – hin und weg. Nichts musste auf diesem Buffet-Tisch so oft nachgefüllt werden, wie die Tomatenbutter. Sie war einfach ein Traum.
Nun kam mir diese Begebenheit zusammen mit der entsprechenden Köstlichkeit kürzlich wieder in den Sinn und ich fragte mich, ob es nicht vielleicht möglich wäre, diese Köstlichkeit selbst zu machen. Und siehe da: Es ist nicht nur möglich, sondern sogar recht einfach.
Ob meine Ergebnisse sich jedoch mit der berühmten Tomatenbutter der von uns besuchten Gaststätte messen lassen, vermag ich nicht mehr zu beurteilen. Möglicherweise muss ich mein Rezept noch verfeinern. Ich werde aber in jedem Fall nachher der stachelbeere ein bisschen was von der Tomatenbutter mitbringen, auf dass sie probieren und darüber urteilen möge.
Für die Tomatenbutter benötigt ihr zu etwa gleichen Teilen Butter und Tomatenmark. Die Butter muss mindestens Zimmertemperatur haben und schön weich sein. Außerdem benötigt ihr Kräuter (frisch oder Tiefkühl), Knoblauch, einen Spritzer Zitronensaft, Salz, Pfeffer und nach Geschmack weitere Gewürze.
Alles schön miteinander verrühren! Mit den Kräutern braucht ihr keinesfalls sparsam sein. In dem Rezept, das ich verwendet habe, wurde dazu geraten eine ganze Packung TK-Kräuter zu verwenden. Ich habe frisches Basilikum, das so schön auf unserer Fensterbank wächst, TK-Petersilie und ziemlich viel Knoblauch rein getan.
Das ist sicher Geschmackssache und sollte jeder für sich entscheiden. Als Variation können auch gehackte Zwiebeln oder getrocknete Tomaten oder Pilze in die Tomatenbutter. Ganz wichtig: Wenn alles verrührt ist, muss die Tomatenbutter eine Weile im Kühlschrank stehen und etwas verhärten.
Wie macht ihr Tomatenbutter? Und wozu esst ihr sie am liebsten?

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WOW! Die sieht verdammt lecker aus! Werde ich demnächst mal ausprobieren
Echt lecker! Und gar nicht schwer.
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Ich mach sie mit kleingehackten Eiern und Zwiebel. Auch super lecker.
Eier kann ich mir darin gar nicht vorstellen. Muss ich unbedingt mal probieren.