Archiv des Autors: Stacia Stachelbeere

Über Stacia Stachelbeere

Ich liebe Handarbeit, und ich liebe Mode. Was liegt da näher, als diese selbst zu machen? Also nähe, häkle und stricke ich für meine Kinder und mich. Da ich mich unglaublich gern zu diesen Themen austausche, hoffe ich durch meinen Blog Gleichgesinnte zu erreichen. Ich freue mich auf eure Kommentare!

Zwiebelkuchen!

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Zwiebelkuchen

Man nehme:

Einen fertigen Pizzateig

750 Gr. Zwiebeln

500 Gr. Schinken

gemahlenen Kümmel

200 ml süße Sahne

geriebenen Käse

Zubereitung Zwiebelkuchen
Die Zwiebeln schälen, schneiden und in der Pfanne braten, Schinken dazu geben. Derweil den Teig auf einem Backblech ausrollen. Warten, bis die Zwiebeln glasig sind, dann mit wenig Salz und viel Kümmel würzen. Nicht zu sparsam sein, der Kümmel verhindert innere Orkane! Alles noch kurz braten lassen, anschließend auf dem Blech verteilen.

Zwiebelkuchen unfertigDie süße Sahne über alles gießen und mit Käse bestreuen. Im Ofen bei 200 Grad ca. 20 Minuten backen, bis die gewünschte Bräune erreicht ist.

Guten Appetit!

Maronen

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Ich bin ein großer Fan von jahreszeitenspezifischen Gerichten. Dann freut man sich umso mehr darauf!

Ein großer Favorit im Herbst und Winter ist bei mir die Marone, auch unter dem Namen Esskastanie bekannt. Aber was tun, wenn man sich nicht bis zum nächsten Weihnachtsmarkt gedulden kann?

Maronen kann man auch ganz einfach im Ofen selbst anfertigen.

In die Schale der Maronen ein Kreuz einritzen und sie auf einem Backblech verteilen. Den Ofen vorheizen. Bei 200 Grad 20 Minuten backen.

Maronen

Die Maronen sind sehr heiß, Vorsicht! Wartet man jedoch zu lange, und sind sie wieder kalt, lässt sich die Schale nur sehr schwer entfernen.

Guten Appetit!

Feines Süppchen

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Auch als Blogger lernt man nie aus. Darum habe ich die Kürbis-Möhren-Suppe nachgekocht.Kürbis und Möhren

So so köstlich!

Kürbis-Möhren-Suppe

Ich esse pürierte Suppe wirklich gern, aber ein besonderes Schmankerl ist es in meinen Augen, ein paar Möhrenstückchen zum Knabbern zu haben. Und dazu die Garnelen .. mhhhhmm!

Lasagne

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Ich weiß nicht warum, aber in der letzten Zeit gab es öfter mal was Italienisches. Hier ein leckeres Rezept für Lasagne, die bei mir immer auf den Tisch kommt, wenn ich mal etwas mit Fleisch essen möchte.

Folgende Zutaten werden benötigt:

Zutaten Lasagne

Zutaten Lasagne

  • Lasagneplatten
  • Hackfleisch
  • Möhren
  • Tomate
  • Zwiebeln
  • passierte Tomaten
  • süße Sahne
  • und natürlich viel viel Käse!
  • Gewürze: Salz, Pfeffer und was noch gewünscht wird

Bei den Mengenangaben kann man ungefähr abschätzen, wie viel man braucht. Ich habe hier 450 Gramm Hackfleisch verwendet, zwei Zwiebeln, zwei Möhren und eine große Tomate. Gereicht hat das ganze für vier riesige Portionen.

Als erstes die Zwiebeln anbraten, das Hackfleisch hinzufügen, anschließend die Möhren und Tomaten. Alles braten, bis alle Flüssigkeit verdunstet ist. Mit Salz und Pfeffer würzen, auch italienische Kräuter bieten sich an.

In der Zwischenzeit die Soße anrühren. Süße Sahne und passierte Tomaten so mischen, bis das Ganze dickflüssig wird. Auf 450 Gramm Hackfleisch reichen etwa 300-400 Gramm Flüssigkeit, je nachdem wie fest oder weich man das Gericht zubereiten möchte.

Nun abwechselnd Füllung und Lasagneplatten in eine Auflaufform füllen. Dabei ist es wichtig, mit Fleisch zu beginnen und oben mit einer Platte abzuschließen. Die Flüssigkeit entweder am Ende hinzugeben, oder nach jeder Schicht. Mit viel Käse bestreuen! Alternativ auch zwischen die Schichten Käse legen.

Ich habe einen Topf verwendet, da keine Auflaufform zur Hand war:

Lasagne im Topf

Lasagne im Topf

So sieht die Lasagne fertig aus. Leider habe ich etwas zu viel Flüssigkeit verwendet. (Ich sollte mir angewöhnen, mit konkreten Maßangaben zu arbeiten.)

Guten Appetit!

Brezeln zum Selbermachen!

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Was riecht denn da so gut? Was hast du denn im Ofen?

Eine Bretzel im Ofen!

Eine Brezel im Ofen!

Es ist eine leckere Brezel! Dank gefrorenen Exemplaren kann man sie ganz leicht selbst aufbacken. Dabei sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt: Mit oder ohne Salz, mit oder ohne Käse sind die Varianten, die ich bisher erprobt habe.

Ich habe gehört, die erste Salzbrezel entstand dadurch, dass ein Bäckerjunge versehentlich Spülwasser statt die Zuckermischung auf das Gebäck strich. Als das Wasser trocknete, blieb das Natron und sorgte für den salzigen Geschmack. Wikipedia bietet noch viele andere Geschichten und Mythen.

Für mich sind Brezeln einfach lecker! Nur mit Zucker kann ich sie mir irgendwie so gar nicht vorstellen….

Brezel

Brezel

Kaviar

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Heute geht es um etwas ganz edles und leckeres: Kaviar!

Brötchen mit Kaviar

Brötchen mit Kaviar

Diese Baguettes wurden mir freudestrahlend serviert. Sie sind mit einer Delikatesse garniert: Kaviar. Fischeier, um genau zu sein. Schrecklich gesund, da alle Anlagen für kleine Fische drin sind. Schrecklich teuer, weil es nicht so viel davon gibt.

Ich ließ mich nicht lumpen und probierte artig. Hat mir aber leider nicht geschmeckt. Ich hab mir dann die andere Hälfte des Baguette geholt und mit Käse belegt. Das war gut! Mein Gastgeber war erstaunt: „Wie kann man denn Kaviar nicht mögen?!“

Weiß ich auch nicht. Blieb mehr für ihn übrig.

Kaviar mit Getränken

Kaviar mit Getränken

Benutzerfreundliche Pizza

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Die benutzerfreundliche Pizza zeichnet sich dadurch aus, dass sie jedem mäkeligen Mittesser angepasst werden kann! Kein Gemäkel, alle essen und sind glücklich! Sehr benutzerfreundlich, für jeden freundlichen Benutzer.

Benutzerfreundliche Pizza

Benutzerfreundliche Pizza

Für die Pizza benötigt man:

  • Teig (Ich habe speziellen Fertigteig verwendet, an einen echten traue ich mich noch nicht)
  • Tomatenpaste oder passierte Tomaten (oft gibt es zum fertigen Teig gleich ein Gläschen dazu)
  • Gemüse. Hier liegt es in der Hand der Benutzer, auszuwählen. Ich habe Zwiebeln, Tomaten, Paprika, Zucchini und Shrimps verwendet
  • Käse! Viel Käse! Auch hier gibt es genügend Auswahl, ich habe Mozzarella und Maasdamer verwendet
  • Gewürze wie Salz, Pfeffer und italienische Kräuter. Es gibt auch fertige Kräutermischungen, die sich Pizzagewürz nennen.

Den Teig ausrollen und auf einem Backblech oder Rost positionieren. Fertiger Teig befindet sich in der Regel schon auf Backpapier. Anschließend die Tomatenpaste gleichmäßig verteilen, ich mache das immer mit einem Esslöffel.

Nun das Gemüse schneiden und ebenfalls gleichmäßig verteilen. Der Clou der benutzerfreundlichen Pizza ist, dass jeder seine Ecke nach seinen Wünschen garnieren kann. Ich mag zum Beispiel keine Pilze, der Rest meiner Familie schon. Gar kein Problem! Auf mein Viertel kommen einfach keine Pilze!

Shrimps abtropfen lassen und ebenfalls verteilen. (Alternativ kann auch Wurst oder gar nichts verwendet werden) Ofen vorheizen.

Jetzt die Pizza würzen und mit Käse bestreuen. Ab in den Ofen, ca. 15 bis 20 Minuten auf mittlerer Stufe bei 200 Grad backen.

Guten Appetit!

Russische Fischpirogge

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Deine Mama hat bestimmt alle deine Lieblingsgerichte gekocht, oder?

Diese Frage stellte mir ein Freund, den ich nach meinem Auslandsaufenthalt wieder traf. Ich musste laut lachen. „Mama kocht nicht“ antwortete ich. Bei uns kocht immer Papa!

Abgesehen davon, dass sehr viele Menschen davon ausgehen, dass meine Mutter kocht, reagieren sie sehr erstaunt, wenn ich dann das Gegenteil berichte. Die strikte Aufgabenverteilung der Geschlechter soll hier nicht ausgeführt, sondern nur erwähnt werden.

Auf jeden Fall ist meine Papa ein wahrer Küchengott! Und meine Mama, die hat andere, ganz fantastische Qualitäten!

Zubereitung Fischpirogge

Zubereitung Fischpirogge

Was während der Zubereitung so aussah, wurde anschließen zu einer köstlichen Fischpirogge!

Fischpirogge serviert

Fischpirogge serviert

Wie ganz deutlich zu sehen ist, wurde die köstliche Fischpirogge mit Salat serviert. Für das typisch russische Gericht werden folgende Zutaten benötigt:

  • Hefeteig (2 1/2 Gläser Mehl, 1 Esslöfel Zucker, 3 Esslöfel Butter, 2 1/2 Eier, 1/2 Teelöffel Salz, 3/4 Becher Milch oder Wasser, 15 Gramm Hefe)
  • 600 Gramm Fischfilet
  • 100 Gramm Zwiebeln
  • 1 1/2 Esslöfel Öl
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack

Den Hefteig in zwei Hälften teilen, beide ballonförmig ausrollen und etwas gehen lassen. Anschließend eine Hälfte in Form des Backbleches ausrollen, die Dicke sollte 1 Zentimeter betragen. Das Backblech entweder einfetten oder Backpapier verwenden.

Auf der ersten Hälfte das Fischfilet verteilen, salzen, pfeffern und mit gebratenen Zwiebeln garnieren. Nun die erste mit der zweiten Teighälfte bedecken und die Ränder sicher verschließen. 20 bis 25 Minuten gehen lassen.

Als letztes die Pirogge mit Eigelb bestreichen und kleine Löcher für den Dampf einstechen.

Bei 210 bis 230 Grad 35 – 45 Minuten lang backen. Die fertige Pirogge kann anschließend noch mit Öl bestrichen werden.

Wer sich über die Maßangaben in Gläsern wundert, sollte wissen, dass dieses Rezept aus einem älteren russischen Kochbuch stammt. Ein Glas bedeutet ca. 250 – 300 Gramm. Dort werden viele Sachen in dieser Form angegeben. Ich habe keine Ahnung, warum.

Guten Appetit!