Archiv der Kategorie: Anmerkungen

Miss Picky: Mein neues Kochblog

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Dass hier nicht mehr so wirklich viel los ist, ist aufmerksamen Leser/inne/n sicherlich aufgefallen. Das liegt aber keinesfalls daran, dass wir keinen Spaß mehr am Kochbloggen haben. Ich für meinen Teil kann sagen, dass das Gegenteil der Fall ist. Seit längerer Zeit hegte ich bereits den Wunsch mein Kochblog zu professionalisieren und selbst zu hosten, da ich mit den Einschränkungen, die ein wordpress.com-Blog mit sich bringt, zunehmend unzufrieden war.

Hinzu kommen einige Umstellungen in meiner Ernährung, die mir einen Blog-Neustart wünschenswert erscheinen ließen. Nein, ich bin nicht zu den Veganern übergelaufen. Ich verzichte weder auf tierische Produkte noch auf Fleisch. Ich verzichte aber auf Zucker und die meisten anderen Kohlenhydrate, das bedeutet kein Brot, kein Kuchen, keine Nudeln, keine Süßigkeiten mehr für mich. Dafür gibt es mehr Gemüse, mehr Eier, mehr Butter.

Mir geht es damit hervorragend und ich will nicht wieder zurück.

Ich möchte euch herzlich einladen mein neues Blog Miss Picky zu besuchen, auf dem ich weiterhin Rezepte poste und zukünftigt Informationen über die Paleo Ernährung zusammentragen werde. Einen schönen 3. Advent euch.

Miss Picky

PS: Die Stachelbeere bloggt weiterhin da, wo sie immer bloggte. Falls sie mal wieder etwas kochbloggen möchte, steht ihr das Apelsina Kochblog weiterhin offen. Das gilt auch für Gastautoren, die herzlich willkommen sind, ihre Beiträge hier zu veröffentlichen. Und auch ich möchte mir die Möglichkeit offen halten vielleicht mal ein Ausnahmerezept hier zu veröffentlichen.

Ich schließe die Tür also keinesfalls ab und schaue sowieso ab und an noch hier vorbei, um ein Rezept nachzuschauen, zum Beispiel Grünkohl oder Marokkanischen Kichererbseneintopf. See ya!

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Leibspeisen | Blogevent: Mahlzeit!

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Mahlzeit - BlogparadeHeute gibt es noch einen letzten Blogparaden-Beitrag zu Sabienes Blogevent Mahlzeit, bevor es dann hier auch hoffentlich wieder mit Rezepten weitergeht. Das Thema ist dieses Mal Leibspeisen und obwohl das doch eigentlich ganz einfach sein sollte, habe ich wirklich Schwierigkeiten dafür die richtigen Worte zu finden.

Zum Thema Leibspeisen fallen mir nämlich sofort mindestens 1000 Gerichte ein – wenn nicht sogar mehr – die ich sooo soo gern esse, dass ich wie der Esel zwischen den zwei Heuhaufen völlig gelähmt da sitze und mich einfach nicht entscheiden kann, was ich nehmen soll. Letztlich war dies ja auch Grund dafür, dass ich diesen Blog eröffnet habe: Es gibt so viele leckere Speisen, die ich mir merken, mit Anderen teilen und auch ein bisschen ehren möchte. Kochkunst ist schließlich Kultur.

So hochtrabende Motive verfolgen wir hier also (zwar stümperhaft, aber immerhin) auf dem Apelsina Kochblog.
Aber mal Butter bei die Fische. Kommen wir zu Beantwortung der Fragen.

Was ist eure Leibspeise?

Niemals im Leben nie nicht könnte ich mich da für ein Gericht entscheiden! Gute Kandidaten dafür sind Königsberger Klopse, Hühnerfrikassee, der Totfresssalat / Salat Olivier (der seinen Namen nicht ohne Grund trägt), Buletten mit Kartoffelpüree, Sushi, Döner, Kartoffelspalten, Bratkartoffeln, Grünkohl, Gänsekeulen mit Rotkohl, Ente mit süß-saurer Soße, Eintöpfe aller Art, Tiramisu und vieles vieles mehr.

Handelt es sich hierbei um ein “altes” Leibgericht oder kennt ihr dieses Essen erst seit einigen Jahren?

Die meisten dieser Gerichte kenne ich schon sehr lange, Andere kamen erst später dazu. Wichtiges Merkmal ist jedoch, dass ich sie immer wieder essen will und das auch tue!

Habt ihr oft Gelegenheit, euer Lieblingsessen zu essen?

Da ich sehr viele Lieblingsgerichte habe, kann ich sehr oft eines davon essen. Das ist toll!

Zeigt mir das Rezept eurer Leibspeise – gerne auch mit Foto!

Einige Rezepte habe ich ja weiter oben schon verlinkt. Ansonsten verweise ich gern auf die Seite Rezepte A-Z, dort sind alle Rezepte dieses Blogs verlinkt. Ein aktuelles Bild habe ich aber dennoch für euch.
Anlässlich des Geburtstags meiner Mutter gab es den von der ganzen Familie heiß und innig geliebten Totfresssalat / Salat Olivier, der von meinem Papa sehr liebevoll mit selbstgeschnitzten Radieschenblümchen dekoriert wurde. Njam.
Salat Olivier mit Radieschenblumen

Suppenkasper | Blogevent: Mahlzeit!

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Mahlzeit - BlogparadeAuf den allerletzten Drücker möchte ich noch schnell an der aktuellen Runde von Sabienes Blogevent Mahlzeit teilnehmen. Das Thema in dieser Woche lautet Suppenkasper. Da ich keine Kinder oder Familie bekochen muss, kann ich es mir einfach machen und überspringe die ersten beiden Fragen direkt: Ich muss weder mit Suppenkaspern in der Familie umgehen, noch irgendwelche Kinder zu gesundem Essen überzeugen. Darüber bin ich auch ganz froh. 🙂 Aber zu den restlichen Fragen:

Wie reagiert ihr, wenn es dem Mann (Freund, Frau, Freundin) nicht schmeckt?

Wenn ich mir große Mühe mit dem Essen gegeben habe, dann kann mich das sehr traurig machen. Ich koche daher von vornherein nur leckeres Essen. Ich weiß ja, was mein Tischgenosse nicht mag. Das koche ich dann halt, wenn er nicht da ist. Das ist also der Fall, wenn mir etwas schmeckt, das er nicht gut findet.
Manchmal misslingt ein Gericht aber auch und schmeckt dementsprechend keinem von uns. Das ist weniger schlimm. Darüber können wir in der Regel beide ganz gut lachen.

Kocht ihr manchmal oder regelmäßig eine extra Mahlzeit für einen eurer Lieben?

Ähhh. Nee. Eigentlich nicht.

Was macht ihr, wenn es sich bei dem Suppenkasper – oh wie peinlich! – um einen Gast in eurem Haus handelt?

Ihm etwas Anderes anbieten, sofern vorhanden. Wenn das nicht geht, dann müssen wir da wohl durch. Meistens ist es ja doch so, dass nur einzelne Details einer Mahlzeit nicht so gut ankommen (eine Gemüsesorte, die Soße, das Fleisch), das wird dann eben entfernt. Sofern der Gast nett und freundlich ist, ist das ja auch alles kein Problem. Beginnt jemand jedoch damit ausfallend zu werden oder sich über mein Essen lustig zu machen, verstehe ich keinen Spaß und kann richtig grantig werden. Da hört die Freundschaft auf. 😀

Lebensmittel Einkaufen – Blogparade

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Küchen-Blogparade bei KüchenAtlas: Lebensmittel EinkaufenAuf dem Küchen Atlas Blog geht es in einer Blogparade um das Thema Lebensmittel Einkaufen. Selbst ich muss hin und wieder Lebensmittel einkaufen, auch wenn ich mich – wie ich unumwunden zugebe – so oft wie möglich davor drücke. Dafür habe ich zwei zielführende Strategien entwickelt: Entweder ich schicke den Freund und Mitbewohner oder ich lasse mir die Lebensmittel nach Hause liefern. Wobei letztere Strategie sogar noch ausbaufähig ist. 😉

Aktuell beziehe ich eine wöchentliche Biokiste vom Hof Apfeltraum, die ich in jeder Hinsicht empfehlen kann. Die Qualität ist großartig, die Preise sind in Ordnung und der Service ist super. Alle Lebensmittel halten sich wesentlich länger, als im Supermarkt gekaufte! Zusätzlich zu der Abokiste, die uns schon so manch unbekannte Gemüsesorte auf unseren Speiseplan brachte, können im Online-Shop weitere Lebensmittel dazu bestellt werden.

Dabei ist die Bandbreite wirklich weit umfassend, neben Gemüse, Obst, Eiern, Milchprodukten, Käse, Wurst, Brot, Getränken, sind auch zahlreiche – unter dem Label Naturkost gesammelte – Bioprodukte erhältlich, darunter zum Beispiel Süßungsmittel, Backzutaten, Speiseöle, Essig, Konserven und vieles mehr, sodass man wahrscheinlich seinen kompletten Einkauf dort bestreiten könnte.

Die Produkte stammen entweder direkt vom Hof Apfeltraum, benachbarten Biohöfen oder werden vom Bio-Großhändler bezogen. Beliefert wird Berlin, Potsdam und das östliche Berliner Umland. Falls ihr in diesem Gebiet beheimatet seid, solltet ihr das Angebot des Hofs Apfeltraum unbedingt mal testen, es ist wirklich sehr empfehlenswert.

Ich selbst bemühe mich dort möglichst nur Lebensmittel aus der Region zu bestellen und keine von weitem importierten Produkte (aber manchmal will ich auch Orangen und Avocados usw. … ), denn ich will ja die lokalen Erzeuger unterstützen und weite Transportwege vermeiden. Die Lebensmittel direkt dort zu kaufen, wo sie produziert werden und Zwischenhändler zu umgehen, ist bereits ein Schritt in die Zukunft, die ich mir für unseren Umgang mit Lebensmitteln wünsche.

Das Zubehör, das ich für diese Art der Lebensmittelbeschaffung verwende, ist die Biokiste. Jeden Dienstag bringt der Lieferdienst eine neue grüne Kiste mit lecker Obst und Gemüse und nimmt die alte Kiste wieder mit. Sollte ich mich doch – wider Erwarten – in einer Situation finden, in der ich den lokalen Supermarkt aufsuchen muss, benutze ich Stoffbeutel zum Einkaufen. Da ich nicht motorisiert bin, gehe ich zu Fuß und da es keinen Spaß macht Einkaufstüten durch öffentliche Verkehrsmittel zu schleppen, ist meine Wahl auch eigentlich immer der nächste Supermarkt. Dabei handelt es sich um einen ganz gewöhnlichen Discounter, der jedoch glücklickerweise immer bis 22 Uhr geöffnet ist.

Mit unserer Biokiste sind wir sehr zufrieden. Zukünftig werden wir uns durch die Brote des Apfeltraum Online-Shops durchprobieren. Sage und schreibe 62 Angebote befinden sich in der Kategorie Brot und Backwaren. Da kommt garantiert keine Langeweile im Speiseplan auf! Die stets wechselnden Inhalte der Biokiste bescheren uns eine vielseitige, gesunde Ernährung und verlangen manchmal echte Kreativität beim Kochen.

Exotisches Essen | Blogevent: Mahlzeit!

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Mahlzeit - BlogparadeJa gerade ist irgendwie so ein bisschen Blogparaden-Woche (oder gar Monat?) und der Strom reißt (noch) nicht ab. In Sabienes Blogparade Mahlzeit stehen uns nach diesem Artikel zum Thema Exotisches Essen noch zwei Runden aus und ich wollte ganz gern bis zum 31. März noch an einer weiteren Blogparade zum Thema Lebensmittel Einkaufen (passt ja thematisch auch sehr gut hierher) teilnehmen.

Ich denke, es ist ganz interessant neben Rezepten auch mal ein paar Hintergrundinfos über Zutaten und Kochverhalten zu geben, deswegen ergreife ich die Gelegenheit dieser Blogparaden gern und beantworte auch in dieser Woche die Fragen von Sabiene.

Was war bisher das exotischste, außergewöhnlichste Gericht, dass ihr jemals gegessen habt? Und hat es euch geschmeckt?

Was das exotischste war, das ich jemals gegessen habe, kann ich wirklich nicht sagen. Ich esse sehr gern und sehr häufig Gerichte, die manch einer vielleicht als exotisch ansehen würde. Die Küchen anderer Länder landen mit großer Regelmäßigkeit auf meinem Teller. Sushi beispielsweise essen wir etwa alle zwei Wochen. Indische, arabische, türkische, russische, aber auch thailändische oder chinesische Speisen esse (und koche) ich (oder der Freund und Mitbewohner) mit Freude.

Ungewöhnliche Tierarten habe ich noch nicht gekostet, ich gehe da lieber den Weg über außergewöhnliche Gewürze und Kräuter. Dank unserer Biokiste kommen wir dann und wann in den Genuss (für uns) unbekannter Gemüsesorten. Warnen möchte ich an dieser Stelle vor einem Salat namens Zuckerhut (auch bekannt als Fleischkraut), der seinen Namen keineswegs seinem Geschmack verdankt, sondern seiner Form. Hier ein paar Impressionen. Tatsächlich ist der Zuckerhut keinesfalls süß, sondern das bitterste Kraut, das mir je begegnet ist. Und ich bin sehr froh, wenn ich den nie wieder essen muss. Chicorée oder Radicchio sind gar nichts dagegen.

Nehmt ihr manchmal Kochideen oder Rezepte oder Zutaten aus dem Urlaub mit nach Hause?

Ich fahr so selten in den Urlaub, dass ich dazu leider überhaupt gar keine Auskunft geben kann.
Meine Inspiration beim Kochen hole ich mir, wie gesagt, aus Kochbüchern oder aus dem Internet.

Was würdet ihr niemals essen – selbst auf die Gefahr hin, dass ihr euch den Zorn eines Indianerhäuptlings samt Ehefrau und dem ganzen Stamm auf euch ziehen würdet?

Da bin ich ehrlich gesagt nicht kleinlich. Ich würde alles zumindest mal probieren. Das heißt, wenn die Indianerfamilie das auch isst 😉 Wenn man mir etwas vorsetzen würde, von dem die Anderen nicht essen, wäre ich definitiv skeptisch, auch wenn es sich um die größte Delikatesse handeln würde.

Inspiration beim Kochen – Blogevent: Mahlzeit!

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Mahlzeit - BlogparadeIn Sabienes Blogparade Mahlzeit geht es in sieben Runden um das Thema Ernährung. Die ersten drei Runden habe ich leider verpasst, aber bei der vierten möchte ich doch gern noch schnell mitmachen und ein paar Fragen zum Thema Inspiration beim Kochen beantworten.

Wenn ihr schnell seid, könnt ihr bis morgen noch mitmachen und mit ein bisschen Glück auch etwas gewinnen.

Kocht ihr eure Mahlzeiten selber oder habt ihr einen Menschen, der das für euch erledigt?

Meistens koche ich. Aber nicht immer. Ich koche gern in Ruhe, wenn ich nur wenig Zeit habe, versuche ich irgendwie mich nach Möglichkeit davor zu drücken. Dann muss der Freund und Mitbewohner ran, der übrigens ein echtes Talent im mal-schnell-was-leckeres-zaubern ist. Ich bin davon immer wieder beeindruckt.

Gern koche ich auch größere Mengen auf einmal, so dass es auch für den/die nächsten Tag/e reicht. Als ich noch allein gewohnt hab, habe ich das immer so gemacht. Montags Kochen, bis Donnerstag Essen. Wenn ich in der Uni bin, esse ich immer in der Mensa. Das Essen ist frisch, günstig & lecker und ich muss nichts dafür tun. Das lasse ich mir doch nicht entgehen.

Wo holt ihr euch eure Inspirationen, eure Ideen: Kochbücher, Kochshows, Internet?

Kochbücher: ja, Kochshows: nein, Internet: ja.
Das mit den Kochshows ist schnell geklärt, ich habe kein Fernsehen. Aber auch im Internet schaue ich mir keine Kochvideos an. Dafür habe ich weit über 50 Kochblogs abonniert und sammele inspirierende Rezepte in einer Will ich probieren-Liste hier im Blog.

Auch Kochbücher durchstöbere ich sehr gern. Um stets neue Rezeptquellen zu erschließen, leihe ich mir auch ganz gern welche von Freunden, Bekannten, Verwandten oder aus der Bibliothek aus. In den meisten Kochbüchern sind ohnehin nur ein paar Rezepte, die es sich nachzukochen lohnt. Da brauch ich die Bücher dann auch nicht für Ewigkeiten in meinem Regel zu stehen haben.

Wie viele Kochbücher gibt es in euerem Haushalt? Habt ihr ein Lieblingskochbuch?

Noch hält es sich in Grenzen, es ist ein gutes Dutzend. Darunter sind allerdings welche, mit denen ich nicht so wirklich zufrieden bin – weil die Rezepte schlecht beschrieben sind oder in einigen Rezepten fehlerhafte Angaben drin stehen. Ich fragte mich neulich schon, was ich damit anstellen soll. Verschenken oder verkaufen ist ja nicht so die Option. Wenn ich selbst nicht zufrieden bin, kann ich das Buch ja schlecht guten Gewissens jemand anderem andrehen… Was also damit anfangen?

Nehmt ihr eure Hauptmahlzeit mittags oder abends zu euch?

Das ist ehrlich gesagt nicht ganz eindeutig zu klären. Mal so, mal so. Meine Tage unterscheiden sich zum Teil recht stark voneinander.

Kocht ihr aus gesundheitlichen Gründen oder weil ihr auf Diät seid, nach einem bestimmten Ernährungsplan?

Ich bemühe mich möglichst mit unverarbeiteten Zutaten zu arbeiten und so viel wie möglich selbst zu machen. Zur anstehenden Grillsaison – sagte sie, während es draußen schneite – möchte ich demnächst meine eigenen Grillsaucen usw. machen, vielleicht sogar selbstgemachten Ketchup mal sehen.
Ich fühle mich ein bisschen zu ayurvedischer Ernährung hingezogen, deren wichtigste Grundsätze sind: Es muss gut schmecken und gut verdaulich sein. Aber von der Ausrichtung auf einen bestimmten Ernährungsplan bin ich definitiv meilenweit entfernt.

Kaviar

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Heute geht es um etwas ganz edles und leckeres: Kaviar!

Brötchen mit Kaviar

Brötchen mit Kaviar

Diese Baguettes wurden mir freudestrahlend serviert. Sie sind mit einer Delikatesse garniert: Kaviar. Fischeier, um genau zu sein. Schrecklich gesund, da alle Anlagen für kleine Fische drin sind. Schrecklich teuer, weil es nicht so viel davon gibt.

Ich ließ mich nicht lumpen und probierte artig. Hat mir aber leider nicht geschmeckt. Ich hab mir dann die andere Hälfte des Baguette geholt und mit Käse belegt. Das war gut! Mein Gastgeber war erstaunt: „Wie kann man denn Kaviar nicht mögen?!“

Weiß ich auch nicht. Blieb mehr für ihn übrig.

Kaviar mit Getränken

Kaviar mit Getränken

Und danke für den Fisch!

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Der FischLetztlich habe ich mich für das Rügener Rezept entschieden. Ich habe also den Karpfen mit Meerrettich eingerieben und im Ofen gebacken. Ansonsten habe ich mich aber nicht besonders an das Rezept gehalten.

Ich habe insbesondere ganz anderes Gemüse (und Obst) genommen, als vorgesehen, halt alles, was ich noch da hatte. Das waren eine Mohrrübe, Zucchini, Zwiebeln, Speck, Knoblauch und ein Apfel. Ich muss sagen der Apfel war das absolute Highlight. Passte hervorragend und auch die Konsistenz hat mir gut gefallen, er war nicht matschig. Die Garzeit war genau richtig.

Der Karpfen war ein Gedicht!

Mehr möchte ich dazu eigentlich gar nicht sagen 😉 Wie auf dem Bild zu sehen ist, habe ich ihn nicht einfach aufs Blech gepackt, sondern in eine gläserne Auflaufform getan. Leider war die ein bisschen zu klein, sodass der Karpfen auseinander gebrochen ist, als wir ihn rausgeholt haben.

Das hat dem Geschmack aber keinen Abbruch getan. Ebenso, wie der Meerrettich, demgegenüber ich ja zunächst sehr skeptisch war. Obwohl es okay war und man den Meerrettich nicht besonders rausgeschmeckt hat, werde ich dennoch beim nächsten Mal (sollte es eins geben) darauf verzichten und zwar weil ich allein schon den Geruch nicht leiden kann!

Zu dem Karpfen und seinem Gemüsebett aßen wir knusprige Bratkartoffeln. Darüber werde ich morgen noch ein paar Worte verlieren. Bis dahin könnt ihr euch ja schonmal die ersten 50 von 101 Kartoffelgerichten anschauen, die ich gestern zusammen gesammelt habe.

Was mach ich mit dem Karpfen?

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Karpfen SpringbrunnenIch habe einen Fisch bekommen. Einen ganzen. Die Freude ist groß.

Nun muss ich aber noch entscheiden, was ich mit dem Tier anstelle und das fällt mir offen gestanden schwer. Wer die Wahl hat, hat schließlich die Qual. Karpfen Blau kommt nicht in Frage, aber diese vier Rezepte hören sich alle ziemlich gut an:

Ich bin kein großer Fan von Meerrettich, schätze aber das Gemüsebett bei diesem Rezept. Ich bin mir auch nicht sicher, ob man den Meerrettich bei diesem Rezept doll rausschmecken würde. Vielleicht macht er sich gar nicht so stark zu bemerken.

Das Braten bzw. Backen im Bierteig klingt nach einer relativ einfachen Zubereitungsweise, die aber sicher vortreffliche Ergebnisse liefert. Aber auch das letzte Rezept hört sich ziemlich lecker und gar nicht so schwer. Was soll ich also tun?

Welches Rezept ist euer Favorit? Oder habt ihr vielleicht noch einen ganz anderen heißen Tipp, der die anderen Rezepte absolut in den Schatten stellt?

* Foto von Thomas Kohler, CC BY-SA 2.0.