Archiv der Kategorie: Interviews

Leibspeisen | Blogevent: Mahlzeit!

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Mahlzeit - BlogparadeHeute gibt es noch einen letzten Blogparaden-Beitrag zu Sabienes Blogevent Mahlzeit, bevor es dann hier auch hoffentlich wieder mit Rezepten weitergeht. Das Thema ist dieses Mal Leibspeisen und obwohl das doch eigentlich ganz einfach sein sollte, habe ich wirklich Schwierigkeiten dafür die richtigen Worte zu finden.

Zum Thema Leibspeisen fallen mir nämlich sofort mindestens 1000 Gerichte ein – wenn nicht sogar mehr – die ich sooo soo gern esse, dass ich wie der Esel zwischen den zwei Heuhaufen völlig gelähmt da sitze und mich einfach nicht entscheiden kann, was ich nehmen soll. Letztlich war dies ja auch Grund dafür, dass ich diesen Blog eröffnet habe: Es gibt so viele leckere Speisen, die ich mir merken, mit Anderen teilen und auch ein bisschen ehren möchte. Kochkunst ist schließlich Kultur.

So hochtrabende Motive verfolgen wir hier also (zwar stümperhaft, aber immerhin) auf dem Apelsina Kochblog.
Aber mal Butter bei die Fische. Kommen wir zu Beantwortung der Fragen.

Was ist eure Leibspeise?

Niemals im Leben nie nicht könnte ich mich da für ein Gericht entscheiden! Gute Kandidaten dafür sind Königsberger Klopse, Hühnerfrikassee, der Totfresssalat / Salat Olivier (der seinen Namen nicht ohne Grund trägt), Buletten mit Kartoffelpüree, Sushi, Döner, Kartoffelspalten, Bratkartoffeln, Grünkohl, Gänsekeulen mit Rotkohl, Ente mit süß-saurer Soße, Eintöpfe aller Art, Tiramisu und vieles vieles mehr.

Handelt es sich hierbei um ein “altes” Leibgericht oder kennt ihr dieses Essen erst seit einigen Jahren?

Die meisten dieser Gerichte kenne ich schon sehr lange, Andere kamen erst später dazu. Wichtiges Merkmal ist jedoch, dass ich sie immer wieder essen will und das auch tue!

Habt ihr oft Gelegenheit, euer Lieblingsessen zu essen?

Da ich sehr viele Lieblingsgerichte habe, kann ich sehr oft eines davon essen. Das ist toll!

Zeigt mir das Rezept eurer Leibspeise – gerne auch mit Foto!

Einige Rezepte habe ich ja weiter oben schon verlinkt. Ansonsten verweise ich gern auf die Seite Rezepte A-Z, dort sind alle Rezepte dieses Blogs verlinkt. Ein aktuelles Bild habe ich aber dennoch für euch.
Anlässlich des Geburtstags meiner Mutter gab es den von der ganzen Familie heiß und innig geliebten Totfresssalat / Salat Olivier, der von meinem Papa sehr liebevoll mit selbstgeschnitzten Radieschenblümchen dekoriert wurde. Njam.
Salat Olivier mit Radieschenblumen

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Suppenkasper | Blogevent: Mahlzeit!

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Mahlzeit - BlogparadeAuf den allerletzten Drücker möchte ich noch schnell an der aktuellen Runde von Sabienes Blogevent Mahlzeit teilnehmen. Das Thema in dieser Woche lautet Suppenkasper. Da ich keine Kinder oder Familie bekochen muss, kann ich es mir einfach machen und überspringe die ersten beiden Fragen direkt: Ich muss weder mit Suppenkaspern in der Familie umgehen, noch irgendwelche Kinder zu gesundem Essen überzeugen. Darüber bin ich auch ganz froh. 🙂 Aber zu den restlichen Fragen:

Wie reagiert ihr, wenn es dem Mann (Freund, Frau, Freundin) nicht schmeckt?

Wenn ich mir große Mühe mit dem Essen gegeben habe, dann kann mich das sehr traurig machen. Ich koche daher von vornherein nur leckeres Essen. Ich weiß ja, was mein Tischgenosse nicht mag. Das koche ich dann halt, wenn er nicht da ist. Das ist also der Fall, wenn mir etwas schmeckt, das er nicht gut findet.
Manchmal misslingt ein Gericht aber auch und schmeckt dementsprechend keinem von uns. Das ist weniger schlimm. Darüber können wir in der Regel beide ganz gut lachen.

Kocht ihr manchmal oder regelmäßig eine extra Mahlzeit für einen eurer Lieben?

Ähhh. Nee. Eigentlich nicht.

Was macht ihr, wenn es sich bei dem Suppenkasper – oh wie peinlich! – um einen Gast in eurem Haus handelt?

Ihm etwas Anderes anbieten, sofern vorhanden. Wenn das nicht geht, dann müssen wir da wohl durch. Meistens ist es ja doch so, dass nur einzelne Details einer Mahlzeit nicht so gut ankommen (eine Gemüsesorte, die Soße, das Fleisch), das wird dann eben entfernt. Sofern der Gast nett und freundlich ist, ist das ja auch alles kein Problem. Beginnt jemand jedoch damit ausfallend zu werden oder sich über mein Essen lustig zu machen, verstehe ich keinen Spaß und kann richtig grantig werden. Da hört die Freundschaft auf. 😀

Exotisches Essen | Blogevent: Mahlzeit!

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Mahlzeit - BlogparadeJa gerade ist irgendwie so ein bisschen Blogparaden-Woche (oder gar Monat?) und der Strom reißt (noch) nicht ab. In Sabienes Blogparade Mahlzeit stehen uns nach diesem Artikel zum Thema Exotisches Essen noch zwei Runden aus und ich wollte ganz gern bis zum 31. März noch an einer weiteren Blogparade zum Thema Lebensmittel Einkaufen (passt ja thematisch auch sehr gut hierher) teilnehmen.

Ich denke, es ist ganz interessant neben Rezepten auch mal ein paar Hintergrundinfos über Zutaten und Kochverhalten zu geben, deswegen ergreife ich die Gelegenheit dieser Blogparaden gern und beantworte auch in dieser Woche die Fragen von Sabiene.

Was war bisher das exotischste, außergewöhnlichste Gericht, dass ihr jemals gegessen habt? Und hat es euch geschmeckt?

Was das exotischste war, das ich jemals gegessen habe, kann ich wirklich nicht sagen. Ich esse sehr gern und sehr häufig Gerichte, die manch einer vielleicht als exotisch ansehen würde. Die Küchen anderer Länder landen mit großer Regelmäßigkeit auf meinem Teller. Sushi beispielsweise essen wir etwa alle zwei Wochen. Indische, arabische, türkische, russische, aber auch thailändische oder chinesische Speisen esse (und koche) ich (oder der Freund und Mitbewohner) mit Freude.

Ungewöhnliche Tierarten habe ich noch nicht gekostet, ich gehe da lieber den Weg über außergewöhnliche Gewürze und Kräuter. Dank unserer Biokiste kommen wir dann und wann in den Genuss (für uns) unbekannter Gemüsesorten. Warnen möchte ich an dieser Stelle vor einem Salat namens Zuckerhut (auch bekannt als Fleischkraut), der seinen Namen keineswegs seinem Geschmack verdankt, sondern seiner Form. Hier ein paar Impressionen. Tatsächlich ist der Zuckerhut keinesfalls süß, sondern das bitterste Kraut, das mir je begegnet ist. Und ich bin sehr froh, wenn ich den nie wieder essen muss. Chicorée oder Radicchio sind gar nichts dagegen.

Nehmt ihr manchmal Kochideen oder Rezepte oder Zutaten aus dem Urlaub mit nach Hause?

Ich fahr so selten in den Urlaub, dass ich dazu leider überhaupt gar keine Auskunft geben kann.
Meine Inspiration beim Kochen hole ich mir, wie gesagt, aus Kochbüchern oder aus dem Internet.

Was würdet ihr niemals essen – selbst auf die Gefahr hin, dass ihr euch den Zorn eines Indianerhäuptlings samt Ehefrau und dem ganzen Stamm auf euch ziehen würdet?

Da bin ich ehrlich gesagt nicht kleinlich. Ich würde alles zumindest mal probieren. Das heißt, wenn die Indianerfamilie das auch isst 😉 Wenn man mir etwas vorsetzen würde, von dem die Anderen nicht essen, wäre ich definitiv skeptisch, auch wenn es sich um die größte Delikatesse handeln würde.

Inspiration beim Kochen – Blogevent: Mahlzeit!

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Mahlzeit - BlogparadeIn Sabienes Blogparade Mahlzeit geht es in sieben Runden um das Thema Ernährung. Die ersten drei Runden habe ich leider verpasst, aber bei der vierten möchte ich doch gern noch schnell mitmachen und ein paar Fragen zum Thema Inspiration beim Kochen beantworten.

Wenn ihr schnell seid, könnt ihr bis morgen noch mitmachen und mit ein bisschen Glück auch etwas gewinnen.

Kocht ihr eure Mahlzeiten selber oder habt ihr einen Menschen, der das für euch erledigt?

Meistens koche ich. Aber nicht immer. Ich koche gern in Ruhe, wenn ich nur wenig Zeit habe, versuche ich irgendwie mich nach Möglichkeit davor zu drücken. Dann muss der Freund und Mitbewohner ran, der übrigens ein echtes Talent im mal-schnell-was-leckeres-zaubern ist. Ich bin davon immer wieder beeindruckt.

Gern koche ich auch größere Mengen auf einmal, so dass es auch für den/die nächsten Tag/e reicht. Als ich noch allein gewohnt hab, habe ich das immer so gemacht. Montags Kochen, bis Donnerstag Essen. Wenn ich in der Uni bin, esse ich immer in der Mensa. Das Essen ist frisch, günstig & lecker und ich muss nichts dafür tun. Das lasse ich mir doch nicht entgehen.

Wo holt ihr euch eure Inspirationen, eure Ideen: Kochbücher, Kochshows, Internet?

Kochbücher: ja, Kochshows: nein, Internet: ja.
Das mit den Kochshows ist schnell geklärt, ich habe kein Fernsehen. Aber auch im Internet schaue ich mir keine Kochvideos an. Dafür habe ich weit über 50 Kochblogs abonniert und sammele inspirierende Rezepte in einer Will ich probieren-Liste hier im Blog.

Auch Kochbücher durchstöbere ich sehr gern. Um stets neue Rezeptquellen zu erschließen, leihe ich mir auch ganz gern welche von Freunden, Bekannten, Verwandten oder aus der Bibliothek aus. In den meisten Kochbüchern sind ohnehin nur ein paar Rezepte, die es sich nachzukochen lohnt. Da brauch ich die Bücher dann auch nicht für Ewigkeiten in meinem Regel zu stehen haben.

Wie viele Kochbücher gibt es in euerem Haushalt? Habt ihr ein Lieblingskochbuch?

Noch hält es sich in Grenzen, es ist ein gutes Dutzend. Darunter sind allerdings welche, mit denen ich nicht so wirklich zufrieden bin – weil die Rezepte schlecht beschrieben sind oder in einigen Rezepten fehlerhafte Angaben drin stehen. Ich fragte mich neulich schon, was ich damit anstellen soll. Verschenken oder verkaufen ist ja nicht so die Option. Wenn ich selbst nicht zufrieden bin, kann ich das Buch ja schlecht guten Gewissens jemand anderem andrehen… Was also damit anfangen?

Nehmt ihr eure Hauptmahlzeit mittags oder abends zu euch?

Das ist ehrlich gesagt nicht ganz eindeutig zu klären. Mal so, mal so. Meine Tage unterscheiden sich zum Teil recht stark voneinander.

Kocht ihr aus gesundheitlichen Gründen oder weil ihr auf Diät seid, nach einem bestimmten Ernährungsplan?

Ich bemühe mich möglichst mit unverarbeiteten Zutaten zu arbeiten und so viel wie möglich selbst zu machen. Zur anstehenden Grillsaison – sagte sie, während es draußen schneite – möchte ich demnächst meine eigenen Grillsaucen usw. machen, vielleicht sogar selbstgemachten Ketchup mal sehen.
Ich fühle mich ein bisschen zu ayurvedischer Ernährung hingezogen, deren wichtigste Grundsätze sind: Es muss gut schmecken und gut verdaulich sein. Aber von der Ausrichtung auf einen bestimmten Ernährungsplan bin ich definitiv meilenweit entfernt.