Archiv der Kategorie: Beilage

Chicorée-Orangen-Salat, der allen schmeckt

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Chicoree-Salat mit Orangen und Mandeln
Jetzt wo der Winter vorbei ist, habe ich endlich ein Gericht gefunden, das dem Chicorée die Bitterkeit nimmt und einen hartgesottenen Feind dieses Gemüses zu Lobgesängen bewegen konnte. Falls ihr jemanden am Tisch zu sitzen habt, der keinen Chicorée mag, solltet ihr unbedingt einmal diesen Salat testen. Euer Gegenüber wird es euch danken!

Ihr braucht für den Salat:
2-3 Chicorée,
1 Orange,
eine Handvoll Mandeln (oder Walnüsse),

für das Dressing:
den Saft einer weiteren Orange,
1 Teelöffel Honig,
1 Esslöffel Balsamico,
2 Esslöffel Walnussöl,
Salz und Pfeffer.

Vermischt die Zutaten für das Dressing in einer großen Schüssel. Schneidet Orange und Chicorée in kleine Stücke und gebt sie dazu. Röstet die Mandeln in einer beschichteten Pfanne an und streut sie über den Salat. Rühren, rühren, rühren – Fertig!

Am besten lasst ihr das Ganze ein paar Minuten durchziehen. Es lohnt sich auch gleich die doppelte Menge zu machen: Wird bestimmt alle. Ursprünglich stammt das Rezept von Chefkoch.de, obwohl dort eher Walnüsse als Mandeln empfohlen werden. Ich finde aber die Mandeln sind das Beste vom ganzen Salat. Also probiert ruhig verschiedene Varianten aus.

Australischer Krautsalat (Coleslaw)

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Australischer Krautsalat - Coleslaw
In diesen Krautsalat könnte ich mich reinlegen! Nochmal: In diesen Krautsalat könnte ich mich reinlegen!

Luna’s Amerikanischer Krautsalat hat in mir vor einiger Zeit einen richtigen Heißhunger auf Krautsalat geweckt, seitdem sah ich überall nur noch Krautsalat, Krautsalat, Krautsalat und musste diesem unsäglichen Druck schließlich nachgeben und selbst Krautsalat machen. Allerdings hat mich der viele Essig in Luna’s Rezept wirklich abgeschreckt (ich hasse Essig…), sonst hätte ich es sicher schon viel eher gewagt.

Ich machte mich also auf die Suche nach einem Rezept mit möglichst wenig (oder gar keinem Essig) und wurde tatsächlich fündig. Nun gab es bei uns also statt amerikanischem Coleslaw australisches, das dank der Hilfe meiner besten Freundin der Küchenmaschine in Windeseile fertig geraspelt war und einfach nur köstlich geschmeckt hat.

Zum Nachmachen braucht ihr

1/2 Weißkohl,
2 Möhren,
1 Zwiebel,

1/2 Tasse* Mayonnaise,
1/3 Tasse* Milch,
1/4 Tasse* Zucker,
2 EL Essig,
2 EL Zitronensaft,
Salz und Pfeffer.

*Für alle, die es ganz genau mögen: Eine Australische Tasse entspricht 250 ml. Ich habe aber wirklich eine Tasse genommen, hat super geklappt.

Lasst die liebe Küchenmaschine das Gemüse raspeln, so fein oder grob wie ihrs haben mögt. Ohne technische Unterstützung dauert das bestimmt sehr lange, aber so geht es ruck-zuck. Verrührt die restlichen Zutaten zu einem Dressing und vermischt es gründlich mit den Gemüseraspeln.

Der Salat darf anschließend zwei Stunden im Kühlschrank ziehen, bevor ihr ihn – z.B. zu Gegrilltem, Gebratenen, Burgern oder auch einfach zum Abendbrot – serviert. Lecker! Wie bereitet ihr Krautsalat zu?

Pimp my Kartoffelpüree – mit Kohlrabi

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Wer wie ich jeden Tag Kartoffeln essen mag, wird diese feine Variation lieben! Wir erweitern heute unsere geliebtes Kartoffelpüree um ein weiteres Gemüse zu Kartoffel-Kohlrabi-Püree. Lecker, leicht und schnell gezaubert.

Zutaten

6 mittelgroße Kartoffeln,
1 Kohlrabi,
Gemüsebrühe,
gehackte Petersilie, Salz, Pfeffer, Majoran

Zubereitung

Kartoffeln schälen, halbieren und in Brühe garen. Derweil den Kohlrabi schälen und in Scheiben schneiden. Nach etwa 15 Minuten den Kohlrabi zu den Kartoffeln geben und weiter garen bis beide weich sind.

Anschließend die Brühe abgießen, aber auffangen und die Kartoffel-Kohlrabi pürieren. Statt Milch oder Butter etwas von der aufgehobenen Brühe unterrühren, bis das Püree eine cremige Konsistenz hat. Dann die Petersilie untermischen und mit Salz, Pfeffer und Majoran würzen.

Kartoffel Kohlrabi Püree
Kartoffelpüree lässt sich auch mit anderen Zutaten, wie Kürbis, Mohrrüben oder Sellerie verfeinern. Wirsing, Paprika, Zwiebeln, Maronen oder Erdnüsse – Womit pimpt ihr euer Kartoffelpüree?

Fruchtige Tomatenbutter

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TomatenbutterEs begab sich, dass die stachelbeere und ich in einer Lokalität frühstückten, die für ihre Tomatenbutter bekannt war. Ich hatte bis zu diesem Tag noch nie von einer derartigen Spezialität gehört, war aber – wie alle, die diese Butter probierten – hin und weg. Nichts musste auf diesem Buffet-Tisch so oft nachgefüllt werden, wie die Tomatenbutter. Sie war einfach ein Traum.

Nun kam mir diese Begebenheit zusammen mit der entsprechenden Köstlichkeit kürzlich wieder in den Sinn und ich fragte mich, ob es nicht vielleicht möglich wäre, diese Köstlichkeit selbst zu machen. Und siehe da: Es ist nicht nur möglich, sondern sogar recht einfach.

Ob meine Ergebnisse sich jedoch mit der berühmten Tomatenbutter der von uns besuchten Gaststätte messen lassen, vermag ich nicht mehr zu beurteilen. Möglicherweise muss ich mein Rezept noch verfeinern. Ich werde aber in jedem Fall nachher der stachelbeere ein bisschen was von der Tomatenbutter mitbringen, auf dass sie probieren und darüber urteilen möge.

Für die Tomatenbutter benötigt ihr zu etwa gleichen Teilen Butter und Tomatenmark. Die Butter muss mindestens Zimmertemperatur haben und schön weich sein. Außerdem benötigt ihr Kräuter (frisch oder Tiefkühl), Knoblauch, einen Spritzer Zitronensaft, Salz, Pfeffer und nach Geschmack weitere Gewürze.

Alles schön miteinander verrühren! Mit den Kräutern braucht ihr keinesfalls sparsam sein. In dem Rezept, das ich verwendet habe, wurde dazu geraten eine ganze Packung TK-Kräuter zu verwenden. Ich habe frisches Basilikum, das so schön auf unserer Fensterbank wächst, TK-Petersilie und ziemlich viel Knoblauch rein getan. 😀

Das ist sicher Geschmackssache und sollte jeder für sich entscheiden. Als Variation können auch gehackte Zwiebeln oder getrocknete Tomaten oder Pilze in die Tomatenbutter. Ganz wichtig: Wenn alles verrührt ist, muss die Tomatenbutter eine Weile im Kühlschrank stehen und etwas verhärten.

Zubereitung der Tomatenbutter

Wie macht ihr Tomatenbutter? Und wozu esst ihr sie am liebsten?

Knusprige Bratkartoffeln

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Rohe Bratkartoffeln in der PfanneIch habe eine neue Pfanne. Juchei. Und um diese Pfanne einzuweihen, habe ich feine knusprige Bratkartoffeln gemacht. Es gibt sicher unzählige Wege und Methoden um Bratkartoffeln zuzubereiten, ich verrate euch heute meine 🙂

Zunächst einmal kann man Bratkartoffeln sowohl aus rohen als auch aus gekochten Kartoffeln zubereiten. Richtig knusprig werden sie meiner Erfahrung nach aber nur, wenn man rohe Kartoffeln nimmt.

Nehmt also so viele rohe Kartoffeln, wie ihr essen wollt, schält & schneidet sie und bratet sie (je nach Pfanne & Geschmack in Öl, Butter oder Schmalz). Beachtet lediglich diese beiden Dinge:

  1. Macht die Scheiben möglichst dünn, sonst dauert es ewig bis die Kartoffeln gar sind.
  2. Bratet die Kartoffeln recht lange auf mittlerer Flamme und wendet sie alle paar Minuten.

Vergesst Salz & Pfeffer nicht und probiert mal, welche Gewürze noch dazu passen. Ich habe hier zum Beispiel Thymian genommen. Wenn die Kartoffeln knusprig sind, sind sie fertig. Aber das brauche ich wohl kaum zu sagen 😉

Knusprige Bratkartoffeln
Bratkartoffeln passen super zu allem, das nicht zu sehr in Soße schwimmt.

Der Totfresssalat (Olivier)

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Der Totfresssalat (Olivier)

Der Totfresssalat ist unsere Variante des russischen Salats Olivier. Den Namen Totfresssalat hat die stachelbeere geprägt. Und warum dieser Name? Weil der Salat so lecker ist, dass man sich daran tot fressen kann. Klar soweit?

Für eine Schüssel dieses leckersten aller Salate nehme ich:

Zutaten für den Totfresssalat7 gekochte Kartoffeln,
4 hartgekochte Eier,
eine Zwiebel,
eine halbe Gurke,
einen Apfel,
eine weiche Wurst,
eine kleine Dose Erbsen,
einen Becher Saure Sahne / Schmand
Remoulade oder Mayonnaise
etwas gehackte Petersilie

Manche Leute tun noch Mohrrüben hinzu. Aber das würde ich nie tun. Und das hier ist ja mein Rezept, nicht wahr?

Die Zubereitung ist wahrlich denkbar einfach. Alle Zutaten zerkleinern und in einem Topf vermischen. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Wenn man den Salat ein paar Stunden ziehen lässt, schmeckt er noch besser. Aufgrund der Sauren Sahne hält er sich nicht besonders lang, nach 2-3 Tagen sollte man ihn aufgegessen haben. Das ist aber eigentlich kein Problem. Denn der Salat ist so lecker, dass er schneller alle ist, als man gucken kann.

Zerkleinerte KartoffelnTotfresssalat Zubereitung

Den Totfresssalat gibt es bei uns zu Weihnachten, an Silvester, an Geburtstagen oder einfach so zum Grillen, weil wir ihn alle soo sehr lieben und eigentlich immer essen könnten:

Zum Frühstück, zum Mittag, zum Abendessen. Pur, als Beilage oder als Vorspeise. Egal. Einfach immer!

Der Totfresssalat (Olivier)