Feiertags-Frühstück: Pfannkuchen mit Nutella und Erdbeeren

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Pfannkuchen mit Nutella und ErdbeerenVon der Sonne geweckt und mit diesem Frühstück überrascht werden – Kann es etwas schöneres geben? Tatsächlich ist die Kombination von schokoladigem Nutella mit frischen Erdbeeren einfach himmlisch. Und dabei ist es auch noch ganz schnell und einfach gezaubert.

Pro Person könnt ihr für die Pfannkuchen folgende Zutaten veranschlagen:

1 Ei,
1 EL Mehl,
1 EL Zucker,
1 Schluck Milch

Außerdem braucht ihr:

Nutella,
Frische Erdbeeren,
(Marmelade, Sahne, Zimt und Zucker, Ahornsirup – oder was immer ihr gern mögt)

Die Zutaten für die Pfannkuchen gut miteinander vermischen, sodass keine Klümpchen entstehen. Öl in einer Pfanne erhitzen. Einen Klecks Pfannkuchenteig in die Pfanne geben und von beiden Seiten braten.

Wie der Pfannkuchen am besten zu braten und vor allem zu wenden ist, kann ich euch leider nicht verraten. Ich bin darin eine ausgesprochene Niete! Zum Glück habe ich liebe Menschen um mich herum, die mir helfen trotz meines Ungeschicks ein erfülltes Leben mit tollem Feiertags-Frühstück zu führen. Was wäre auch ein Leben ohne Pfannkuchen?

Chicorée-Orangen-Salat, der allen schmeckt

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Chicoree-Salat mit Orangen und Mandeln
Jetzt wo der Winter vorbei ist, habe ich endlich ein Gericht gefunden, das dem Chicorée die Bitterkeit nimmt und einen hartgesottenen Feind dieses Gemüses zu Lobgesängen bewegen konnte. Falls ihr jemanden am Tisch zu sitzen habt, der keinen Chicorée mag, solltet ihr unbedingt einmal diesen Salat testen. Euer Gegenüber wird es euch danken!

Ihr braucht für den Salat:
2-3 Chicorée,
1 Orange,
eine Handvoll Mandeln (oder Walnüsse),

für das Dressing:
den Saft einer weiteren Orange,
1 Teelöffel Honig,
1 Esslöffel Balsamico,
2 Esslöffel Walnussöl,
Salz und Pfeffer.

Vermischt die Zutaten für das Dressing in einer großen Schüssel. Schneidet Orange und Chicorée in kleine Stücke und gebt sie dazu. Röstet die Mandeln in einer beschichteten Pfanne an und streut sie über den Salat. Rühren, rühren, rühren – Fertig!

Am besten lasst ihr das Ganze ein paar Minuten durchziehen. Es lohnt sich auch gleich die doppelte Menge zu machen: Wird bestimmt alle. Ursprünglich stammt das Rezept von Chefkoch.de, obwohl dort eher Walnüsse als Mandeln empfohlen werden. Ich finde aber die Mandeln sind das Beste vom ganzen Salat. Also probiert ruhig verschiedene Varianten aus.

Leibspeisen | Blogevent: Mahlzeit!

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Mahlzeit - BlogparadeHeute gibt es noch einen letzten Blogparaden-Beitrag zu Sabienes Blogevent Mahlzeit, bevor es dann hier auch hoffentlich wieder mit Rezepten weitergeht. Das Thema ist dieses Mal Leibspeisen und obwohl das doch eigentlich ganz einfach sein sollte, habe ich wirklich Schwierigkeiten dafür die richtigen Worte zu finden.

Zum Thema Leibspeisen fallen mir nämlich sofort mindestens 1000 Gerichte ein – wenn nicht sogar mehr – die ich sooo soo gern esse, dass ich wie der Esel zwischen den zwei Heuhaufen völlig gelähmt da sitze und mich einfach nicht entscheiden kann, was ich nehmen soll. Letztlich war dies ja auch Grund dafür, dass ich diesen Blog eröffnet habe: Es gibt so viele leckere Speisen, die ich mir merken, mit Anderen teilen und auch ein bisschen ehren möchte. Kochkunst ist schließlich Kultur.

So hochtrabende Motive verfolgen wir hier also (zwar stümperhaft, aber immerhin) auf dem Apelsina Kochblog.
Aber mal Butter bei die Fische. Kommen wir zu Beantwortung der Fragen.

Was ist eure Leibspeise?

Niemals im Leben nie nicht könnte ich mich da für ein Gericht entscheiden! Gute Kandidaten dafür sind Königsberger Klopse, Hühnerfrikassee, der Totfresssalat / Salat Olivier (der seinen Namen nicht ohne Grund trägt), Buletten mit Kartoffelpüree, Sushi, Döner, Kartoffelspalten, Bratkartoffeln, Grünkohl, Gänsekeulen mit Rotkohl, Ente mit süß-saurer Soße, Eintöpfe aller Art, Tiramisu und vieles vieles mehr.

Handelt es sich hierbei um ein “altes” Leibgericht oder kennt ihr dieses Essen erst seit einigen Jahren?

Die meisten dieser Gerichte kenne ich schon sehr lange, Andere kamen erst später dazu. Wichtiges Merkmal ist jedoch, dass ich sie immer wieder essen will und das auch tue!

Habt ihr oft Gelegenheit, euer Lieblingsessen zu essen?

Da ich sehr viele Lieblingsgerichte habe, kann ich sehr oft eines davon essen. Das ist toll!

Zeigt mir das Rezept eurer Leibspeise – gerne auch mit Foto!

Einige Rezepte habe ich ja weiter oben schon verlinkt. Ansonsten verweise ich gern auf die Seite Rezepte A-Z, dort sind alle Rezepte dieses Blogs verlinkt. Ein aktuelles Bild habe ich aber dennoch für euch.
Anlässlich des Geburtstags meiner Mutter gab es den von der ganzen Familie heiß und innig geliebten Totfresssalat / Salat Olivier, der von meinem Papa sehr liebevoll mit selbstgeschnitzten Radieschenblümchen dekoriert wurde. Njam.
Salat Olivier mit Radieschenblumen

Suppenkasper | Blogevent: Mahlzeit!

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Mahlzeit - BlogparadeAuf den allerletzten Drücker möchte ich noch schnell an der aktuellen Runde von Sabienes Blogevent Mahlzeit teilnehmen. Das Thema in dieser Woche lautet Suppenkasper. Da ich keine Kinder oder Familie bekochen muss, kann ich es mir einfach machen und überspringe die ersten beiden Fragen direkt: Ich muss weder mit Suppenkaspern in der Familie umgehen, noch irgendwelche Kinder zu gesundem Essen überzeugen. Darüber bin ich auch ganz froh. :) Aber zu den restlichen Fragen:

Wie reagiert ihr, wenn es dem Mann (Freund, Frau, Freundin) nicht schmeckt?

Wenn ich mir große Mühe mit dem Essen gegeben habe, dann kann mich das sehr traurig machen. Ich koche daher von vornherein nur leckeres Essen. Ich weiß ja, was mein Tischgenosse nicht mag. Das koche ich dann halt, wenn er nicht da ist. Das ist also der Fall, wenn mir etwas schmeckt, das er nicht gut findet.
Manchmal misslingt ein Gericht aber auch und schmeckt dementsprechend keinem von uns. Das ist weniger schlimm. Darüber können wir in der Regel beide ganz gut lachen.

Kocht ihr manchmal oder regelmäßig eine extra Mahlzeit für einen eurer Lieben?

Ähhh. Nee. Eigentlich nicht.

Was macht ihr, wenn es sich bei dem Suppenkasper – oh wie peinlich! – um einen Gast in eurem Haus handelt?

Ihm etwas Anderes anbieten, sofern vorhanden. Wenn das nicht geht, dann müssen wir da wohl durch. Meistens ist es ja doch so, dass nur einzelne Details einer Mahlzeit nicht so gut ankommen (eine Gemüsesorte, die Soße, das Fleisch), das wird dann eben entfernt. Sofern der Gast nett und freundlich ist, ist das ja auch alles kein Problem. Beginnt jemand jedoch damit ausfallend zu werden oder sich über mein Essen lustig zu machen, verstehe ich keinen Spaß und kann richtig grantig werden. Da hört die Freundschaft auf. :D

Zwiebelkuchen!

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Zwiebelkuchen

Man nehme:

Einen fertigen Pizzateig

750 Gr. Zwiebeln

500 Gr. Schinken

gemahlenen Kümmel

200 ml süße Sahne

geriebenen Käse

Zubereitung Zwiebelkuchen
Die Zwiebeln schälen, schneiden und in der Pfanne braten, Schinken dazu geben. Derweil den Teig auf einem Backblech ausrollen. Warten, bis die Zwiebeln glasig sind, dann mit wenig Salz und viel Kümmel würzen. Nicht zu sparsam sein, der Kümmel verhindert innere Orkane! Alles noch kurz braten lassen, anschließend auf dem Blech verteilen.

Zwiebelkuchen unfertigDie süße Sahne über alles gießen und mit Käse bestreuen. Im Ofen bei 200 Grad ca. 20 Minuten backen, bis die gewünschte Bräune erreicht ist.

Guten Appetit!

Lebensmittel Einkaufen – Blogparade

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Küchen-Blogparade bei KüchenAtlas: Lebensmittel EinkaufenAuf dem Küchen Atlas Blog geht es in einer Blogparade um das Thema Lebensmittel Einkaufen. Selbst ich muss hin und wieder Lebensmittel einkaufen, auch wenn ich mich – wie ich unumwunden zugebe – so oft wie möglich davor drücke. Dafür habe ich zwei zielführende Strategien entwickelt: Entweder ich schicke den Freund und Mitbewohner oder ich lasse mir die Lebensmittel nach Hause liefern. Wobei letztere Strategie sogar noch ausbaufähig ist. ;)

Aktuell beziehe ich eine wöchentliche Biokiste vom Hof Apfeltraum, die ich in jeder Hinsicht empfehlen kann. Die Qualität ist großartig, die Preise sind in Ordnung und der Service ist super. Alle Lebensmittel halten sich wesentlich länger, als im Supermarkt gekaufte! Zusätzlich zu der Abokiste, die uns schon so manch unbekannte Gemüsesorte auf unseren Speiseplan brachte, können im Online-Shop weitere Lebensmittel dazu bestellt werden.

Dabei ist die Bandbreite wirklich weit umfassend, neben Gemüse, Obst, Eiern, Milchprodukten, Käse, Wurst, Brot, Getränken, sind auch zahlreiche – unter dem Label Naturkost gesammelte – Bioprodukte erhältlich, darunter zum Beispiel Süßungsmittel, Backzutaten, Speiseöle, Essig, Konserven und vieles mehr, sodass man wahrscheinlich seinen kompletten Einkauf dort bestreiten könnte.

Die Produkte stammen entweder direkt vom Hof Apfeltraum, benachbarten Biohöfen oder werden vom Bio-Großhändler bezogen. Beliefert wird Berlin, Potsdam und das östliche Berliner Umland. Falls ihr in diesem Gebiet beheimatet seid, solltet ihr das Angebot des Hofs Apfeltraum unbedingt mal testen, es ist wirklich sehr empfehlenswert.

Ich selbst bemühe mich dort möglichst nur Lebensmittel aus der Region zu bestellen und keine von weitem importierten Produkte (aber manchmal will ich auch Orangen und Avocados usw. … ), denn ich will ja die lokalen Erzeuger unterstützen und weite Transportwege vermeiden. Die Lebensmittel direkt dort zu kaufen, wo sie produziert werden und Zwischenhändler zu umgehen, ist bereits ein Schritt in die Zukunft, die ich mir für unseren Umgang mit Lebensmitteln wünsche.

Das Zubehör, das ich für diese Art der Lebensmittelbeschaffung verwende, ist die Biokiste. Jeden Dienstag bringt der Lieferdienst eine neue grüne Kiste mit lecker Obst und Gemüse und nimmt die alte Kiste wieder mit. Sollte ich mich doch – wider Erwarten – in einer Situation finden, in der ich den lokalen Supermarkt aufsuchen muss, benutze ich Stoffbeutel zum Einkaufen. Da ich nicht motorisiert bin, gehe ich zu Fuß und da es keinen Spaß macht Einkaufstüten durch öffentliche Verkehrsmittel zu schleppen, ist meine Wahl auch eigentlich immer der nächste Supermarkt. Dabei handelt es sich um einen ganz gewöhnlichen Discounter, der jedoch glücklickerweise immer bis 22 Uhr geöffnet ist.

Mit unserer Biokiste sind wir sehr zufrieden. Zukünftig werden wir uns durch die Brote des Apfeltraum Online-Shops durchprobieren. Sage und schreibe 62 Angebote befinden sich in der Kategorie Brot und Backwaren. Da kommt garantiert keine Langeweile im Speiseplan auf! Die stets wechselnden Inhalte der Biokiste bescheren uns eine vielseitige, gesunde Ernährung und verlangen manchmal echte Kreativität beim Kochen.

Exotisches Essen | Blogevent: Mahlzeit!

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Mahlzeit - BlogparadeJa gerade ist irgendwie so ein bisschen Blogparaden-Woche (oder gar Monat?) und der Strom reißt (noch) nicht ab. In Sabienes Blogparade Mahlzeit stehen uns nach diesem Artikel zum Thema Exotisches Essen noch zwei Runden aus und ich wollte ganz gern bis zum 31. März noch an einer weiteren Blogparade zum Thema Lebensmittel Einkaufen (passt ja thematisch auch sehr gut hierher) teilnehmen.

Ich denke, es ist ganz interessant neben Rezepten auch mal ein paar Hintergrundinfos über Zutaten und Kochverhalten zu geben, deswegen ergreife ich die Gelegenheit dieser Blogparaden gern und beantworte auch in dieser Woche die Fragen von Sabiene.

Was war bisher das exotischste, außergewöhnlichste Gericht, dass ihr jemals gegessen habt? Und hat es euch geschmeckt?

Was das exotischste war, das ich jemals gegessen habe, kann ich wirklich nicht sagen. Ich esse sehr gern und sehr häufig Gerichte, die manch einer vielleicht als exotisch ansehen würde. Die Küchen anderer Länder landen mit großer Regelmäßigkeit auf meinem Teller. Sushi beispielsweise essen wir etwa alle zwei Wochen. Indische, arabische, türkische, russische, aber auch thailändische oder chinesische Speisen esse (und koche) ich (oder der Freund und Mitbewohner) mit Freude.

Ungewöhnliche Tierarten habe ich noch nicht gekostet, ich gehe da lieber den Weg über außergewöhnliche Gewürze und Kräuter. Dank unserer Biokiste kommen wir dann und wann in den Genuss (für uns) unbekannter Gemüsesorten. Warnen möchte ich an dieser Stelle vor einem Salat namens Zuckerhut (auch bekannt als Fleischkraut), der seinen Namen keineswegs seinem Geschmack verdankt, sondern seiner Form. Hier ein paar Impressionen. Tatsächlich ist der Zuckerhut keinesfalls süß, sondern das bitterste Kraut, das mir je begegnet ist. Und ich bin sehr froh, wenn ich den nie wieder essen muss. Chicorée oder Radicchio sind gar nichts dagegen.

Nehmt ihr manchmal Kochideen oder Rezepte oder Zutaten aus dem Urlaub mit nach Hause?

Ich fahr so selten in den Urlaub, dass ich dazu leider überhaupt gar keine Auskunft geben kann.
Meine Inspiration beim Kochen hole ich mir, wie gesagt, aus Kochbüchern oder aus dem Internet.

Was würdet ihr niemals essen – selbst auf die Gefahr hin, dass ihr euch den Zorn eines Indianerhäuptlings samt Ehefrau und dem ganzen Stamm auf euch ziehen würdet?

Da bin ich ehrlich gesagt nicht kleinlich. Ich würde alles zumindest mal probieren. Das heißt, wenn die Indianerfamilie das auch isst ;) Wenn man mir etwas vorsetzen würde, von dem die Anderen nicht essen, wäre ich definitiv skeptisch, auch wenn es sich um die größte Delikatesse handeln würde.

Königsberger Klopse – Das Rezept

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Königsberger Klopse
Nun gut, ich rücke raus mit der Sprache und präsentiere euch heute mein Rezept für Königsberger Klopse. Ich habe das Rezept zunächst hauptsächlich aus dem Buch Rezepte aus der guten ostpreußischen Küche. Von Beetenbartsch bis Schmandschinken entnommen, in dem die Zubereitung aber wirklich nicht besonders gut beschrieben wird und außerdem lückenhaft ist. Daher brauchte ich mehrere Anläufe, um das Gericht richtig gut hinzukriegen.

Nun habe ich aber die wahre Meisterschaft in der Zubereitung von Königsberger Klopsen erlangt und möchte außerdem die Gunst der Stunde nutzen am Blogevent Getrennte Wege – Eihälften suchen eine neue Bestimmung teil zu nehmen. Die Klopse sind zu einem meiner Lieblingsessen geworden. Auch wenn es ein wenig aufwendig in der Zubereitung ist, lohnt es sich doch immer wieder.

Zutaten

  • Kartoffeln (mehligkochend)
  • Salz, Pfeffer

Für die Klopse

  • 500g gemischtes Hackfleisch,
  • 2 EL Paniermehl oder eingeweichtes (und ausgedrücktes) Weißbrot,
  • 1 Zwiebel,
  • 1 Ei,
  • 1 EL geschmolzene Butter

Für die Brühe

  • 3/4 l Wasser,
  • Instantbrühe (oder Knochen),
  • 1 Zwiebel,
  • 5 Pfefferkörner

Für die Soße

  • 3 EL Butter,
  • 3 EL Mehl,
  • 1 Glas Weißwein (kann weggelassen werden)
  • Zitronensaft,
  • Schmand,
  • Zucker,
  • Kapern (nach Geschmack) und
  • 2 Eigelb

Jo, das ist erstmal ne lange Liste, aber das meiste davon hat man eh immer vorrätig. Also keine Scheu.

Zubereitung

Kartoffeln schälen und mit gesalzenem Wasser zum Kochen aufsetzen.
Zwiebel #1 schälen, fein schneiden und (in Butter) anbraten.
Zwiebel #2 schälen, grob schneiden und zusammen mit Wasser, Instantbrühe (oder Knochen), 5 Pfefferkörnern und Salz eine Brühe aufsetzen. Mir schien zunächst ein 3/4 Liter Wasser reichlich wenig zu sein, aber in der Praxis hat sich erwiesen, dass es genug ist.
Königsberger Klopse - Zubereitung 2 Brühe
Hackfleisch, Paniermehl, Ei, angebratene Zwiebel und geschmolzene Butter in eine Schüssel geben, zu einem Teig verarbeiten und daraus Kugeln formen: die Klopse.
Königsberger Klopse - Zubereitung Bild 1Königsberger Klopse - Zubereitung 3

Die Klopse in die leise kochende Brühe geben und 10 bis 12 Minuten darin garen.

Königsberger Klopse - Zubereitung 4Königsberger Klopse - Zubereitung 5

Wenn die Klopse fertig sind, dürft ihr sie aus der Brühe fischen und beiseite stellen. Die Brühe absieben und aufheben. Ungefähr zu der Zeit sind bei mir auch meistens die Kartoffeln schon fertig, die ihr dann abgießen und warm stellen könnt.

Nun kommt die Kür: Die Soße. Stellt hierfür alle Zutaten bereit, auch die abgesiebte Brühe und bereitet dann aus der Butter und dem Mehl eine Mehlschwitze zu: Ihr schmelzt also die Butter in einem Topf und rührt mit einem Schneebesen nach und nach das Mehl unter, bis ihr eine schöne beige-gelbe Pampe habt. Die gießt ihr mit dem Weißwein und/oder der Brühe auf. Dabei schön weiterrühren. :)

Königsberger Klopse - Zubereitung: Die Soße

Nun mit Zitronensaft, Schmand und Zucker abschmecken. Den Herd ausschalten, die Kapern hinzufügen und die beiden Eigelb unterrühren. Dann kommen die Klopse wieder in die Soße, die ihr mit den Salzkartoffeln direkt auftischen könnt.

Falls jemand nach Sardellen fragt, mein Kochbuch sagt: Wer den Geschmack liebt, kann der Fleischmasse etwas Sardellenpaste beigeben. Das habe ich aber bisher nicht probiert. Ich lieb die Klopse auch ohne Sardellen.

Für die zwei verbliebenen Eiweiße findet ihr in Lunas Blogevent sicher eine leckere Verwendungsmöglichkeit.

”Blogevent

Inspiration beim Kochen – Blogevent: Mahlzeit!

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Mahlzeit - BlogparadeIn Sabienes Blogparade Mahlzeit geht es in sieben Runden um das Thema Ernährung. Die ersten drei Runden habe ich leider verpasst, aber bei der vierten möchte ich doch gern noch schnell mitmachen und ein paar Fragen zum Thema Inspiration beim Kochen beantworten.

Wenn ihr schnell seid, könnt ihr bis morgen noch mitmachen und mit ein bisschen Glück auch etwas gewinnen.

Kocht ihr eure Mahlzeiten selber oder habt ihr einen Menschen, der das für euch erledigt?

Meistens koche ich. Aber nicht immer. Ich koche gern in Ruhe, wenn ich nur wenig Zeit habe, versuche ich irgendwie mich nach Möglichkeit davor zu drücken. Dann muss der Freund und Mitbewohner ran, der übrigens ein echtes Talent im mal-schnell-was-leckeres-zaubern ist. Ich bin davon immer wieder beeindruckt.

Gern koche ich auch größere Mengen auf einmal, so dass es auch für den/die nächsten Tag/e reicht. Als ich noch allein gewohnt hab, habe ich das immer so gemacht. Montags Kochen, bis Donnerstag Essen. Wenn ich in der Uni bin, esse ich immer in der Mensa. Das Essen ist frisch, günstig & lecker und ich muss nichts dafür tun. Das lasse ich mir doch nicht entgehen.

Wo holt ihr euch eure Inspirationen, eure Ideen: Kochbücher, Kochshows, Internet?

Kochbücher: ja, Kochshows: nein, Internet: ja.
Das mit den Kochshows ist schnell geklärt, ich habe kein Fernsehen. Aber auch im Internet schaue ich mir keine Kochvideos an. Dafür habe ich weit über 50 Kochblogs abonniert und sammele inspirierende Rezepte in einer Will ich probieren-Liste hier im Blog.

Auch Kochbücher durchstöbere ich sehr gern. Um stets neue Rezeptquellen zu erschließen, leihe ich mir auch ganz gern welche von Freunden, Bekannten, Verwandten oder aus der Bibliothek aus. In den meisten Kochbüchern sind ohnehin nur ein paar Rezepte, die es sich nachzukochen lohnt. Da brauch ich die Bücher dann auch nicht für Ewigkeiten in meinem Regel zu stehen haben.

Wie viele Kochbücher gibt es in euerem Haushalt? Habt ihr ein Lieblingskochbuch?

Noch hält es sich in Grenzen, es ist ein gutes Dutzend. Darunter sind allerdings welche, mit denen ich nicht so wirklich zufrieden bin – weil die Rezepte schlecht beschrieben sind oder in einigen Rezepten fehlerhafte Angaben drin stehen. Ich fragte mich neulich schon, was ich damit anstellen soll. Verschenken oder verkaufen ist ja nicht so die Option. Wenn ich selbst nicht zufrieden bin, kann ich das Buch ja schlecht guten Gewissens jemand anderem andrehen… Was also damit anfangen?

Nehmt ihr eure Hauptmahlzeit mittags oder abends zu euch?

Das ist ehrlich gesagt nicht ganz eindeutig zu klären. Mal so, mal so. Meine Tage unterscheiden sich zum Teil recht stark voneinander.

Kocht ihr aus gesundheitlichen Gründen oder weil ihr auf Diät seid, nach einem bestimmten Ernährungsplan?

Ich bemühe mich möglichst mit unverarbeiteten Zutaten zu arbeiten und so viel wie möglich selbst zu machen. Zur anstehenden Grillsaison – sagte sie, während es draußen schneite – möchte ich demnächst meine eigenen Grillsaucen usw. machen, vielleicht sogar selbstgemachten Ketchup mal sehen.
Ich fühle mich ein bisschen zu ayurvedischer Ernährung hingezogen, deren wichtigste Grundsätze sind: Es muss gut schmecken und gut verdaulich sein. Aber von der Ausrichtung auf einen bestimmten Ernährungsplan bin ich definitiv meilenweit entfernt.